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... La Restinga ...
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Fast alle Tauchschulen der Insel befinden sich in La Restinga, einem kleinen Fischerdorf am Rande des “Mar de las Calmas“ – dem Meer der Windstille.
Von hier aus fahren wir täglich die schönsten Tauchplätze der Insel an.
Wenn es die Passatwinde erlauben, laufen wir in östliche Richtung aus, um zu küstennahen Tauchplätzen wie z.B. La Baja Bocarones oder La Punta del Mirador zu gelangen. Uns erwarten Vulkanschlote, die sich aus über 50m Tiefe bis kurz unter die Wasseroberfläche erheben und kleine Höhlen voller Gelbflossenmakrelen.
In Hafennähe gibt es einige exzellente Tauchgebiete um Punta de La Restinga herum, die uns in wunderschöne Unterwasserlandschaften mit üppiger Flora und Fauna in geringen Tiefen entführen.
Nehmen die Passatwinde an Stärke zu, so ist für uns die Zeit gekommen, das Boot nach Westen zu lenken. Dort, im Mar de las Calmas, befindet sich die Reserva Marina – das Meeresschutzgebiet der Insel El Hierro. Viele Stellen dürfen betaucht werden, aber natürlich gilt besonders hier die alte Taucherregel: Wir sind respektvolle Besucher und lassen lediglich ein paar Luftblasen zurück!
Die Namen der Tauchplätze sind so geheimnisvoll wie das, was uns erwartet: El Desierto, La Herradura oder auch La Punta del Salto.
Meeresbewohner wie Papagei- und Trompetenfische, zutrauliche Zackenbarsche, Schwärme von Bänderbrassen und Rote Schweinsfische lassen sich hier aus nächster Nähe beobachten.
Der sagenumworbene “Bajón de La Restinga“ befindet sich ebenfalls im Mar de las Calmas, 600m von der Küste entfernt; ein Vulkankegel, der von fast 100m nahezu senkrecht bis auf 7m unter die Wasseroberfläche aufsteigt.
Hier gibt es immer große Mengen von Bermuda-Blaufischen und Bänderbrassen zu sehen. Spektakulär wird dieser Platz allerdings durch gelegentliche Besuche der “Maromas“, so werden auf den Kanarischen Inseln die Teufelsrochen oder auch Mantas genannt.
Überraschungen und unerwartete Besuche großer Meeresbewohner sind nicht nur ein typisches Merkmal für den Bajón, sondern charakterisieren viele Tauchplätze der Insel. Die Liste dieser “Besucher“ ist lang, und nicht wenige Taucher hatten bereits das Glück, Hammerhaien, Delphinen oder sogar einem Walhai zu begegnen.
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... Tropische Unterwasserwelt...
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Vor der afrikanischen Küste steigen kalte Tiefenströmungen auf und beeinflussen auch die Wassertemperatur der Kanarischen Inseln. El Hierro liegt sehr weit abseits und wird von diesen Strömungen kaum erreicht. Das Wasser ist deshalb hier oft klarer und wärmer. Zudem erhebt sich die Insel steil vom Meeresboden und wird so zu einem der interessantesten Tauchgebiete in ganz Spanien – wo sonst kann man “El gran azul“ in einer solchen Intensität erleben?
Viele teilweise tropische Fische, die auf den anderen Inseln eher selten zu sehen sind, haben hier ihre Nische gefunden, da sie warme Gewässer zum Leben brauchen: Feilen-, Drücker- und Igelfische, gelbe Muränen und die El Hierro-Langusten lassen sich ebenso beobachten, wie die etwas selteneren Schwarzen Makrelen und einige Karett-Schildkröten.
Den Igelfisch möchten wir an dieser Stelle genauer vorstellen. Er ist ein sympathischer, schüchterner Meeresbewohner von großer Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht unter Wasser: Als einer der Hauptfressfeinde des Diademseeigels verhindert er, das dieser sich explosionsartig vermehrt und ausbreitet. Auf den anderen Inseln ist der Diademseeigel längst zu einer Plage geworden, da er sämtlichen Pflanzenwuchs vernichtet. Zurück bleibt kahles Gestein.
Der Igelfisch ist von keinerlei kulinarischem Interesse, wurde in der Vergangenheit aber leider oft zu dekorativen Zwecken gefangen und so in seiner Anzahl stark dezimiert.
Viele Taucher halten ihn auch heute noch fest, um seine Abwehrreaktion zu beobachten: Der Igelfisch bläht sich zu einer runden Kugel auf, indem er große Wassermengen schluckt. Oft verendet er später allerdings an dem Stress, die diese Aktion in ihm auslöst.
Wir sollten uns dessen bewusst sein und darauf beschränken, diesen interessanten Fisch zu beobachten, ohne ihm zu schaden.
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... El Hierro über Wasser ...
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Auch über Wasser hat die kleine Kanareninsel viel zu bieten.
Sie sollten es nicht verpassen, einmal ins Golfotal zu fahren, die Heilquellen von Las Calcosas und den Leuchtturm von Orchilla zu besuchen, eine kleine Wanderung im Pinienwald El Morcillo zu unternehmen, sich am rot-schwarzen Strand El Verodal zu sonnen und ein erfrischendes Bad im Naturschwimmbecken von Tamaduste zu nehmen.
Als “gastronomische Sünde“ könnte man es bezeichnen, nicht den geräucherten Ziegenkäse, die Quesadillas – kleine Käsekuchen aus El Hierro oder den herben Landwein “Vino de Pata“ gekostet zu haben.
In vielen Restaurants wird fangfrischer Fisch angeboten, der natürlich auch von bester Qualität ist.
Wer sich für die Fauna an Land interessiert, dem wird es gefallen, die Aufzuchtsstation der El Hierro-Riesenechse im Golfotal zu besuchen. Dieses Reptil galt lange Zeit als ausgestorben, bis es 1975 wiederentdeckt wurde. Seitdem versucht man es zu schützen und seinen Bestand wieder zu vergrößern.
Im Besucherzentrum erhält man viele interessante Informationen über diese seltene Art und die Arbeit in der Aufzuchtsstation.
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... TAXI DIVER ...
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Die Tauchbasis El Hierro TAXIDIVER befindet sich in einem der drei ältesten Gebäuden des Dorfes La Restinga in der Avenida Marítima Nr. 4, am Fuße des Fischerhafens.
Hier ist das Büro mit der Rezeption und einem kleinen Tauchartikel- und Ersatzteileladen untergebracht, in dem auch die Tauchkurse stattfinden.
Direkt nebenan stehen Ihnen Umkleiden, Duschen, WC, Platz für eigene Tauchausrüstungen und ein Süßwasserbecken zum Reinigen des Equipments zur Verfügung.
Unsere Füllstation finden Sie im hinteren Teil der Basis.
Neben Tauchausfahrten zu den schönsten Plätzen der Insel bieten wir Ihnen außerdem einen Charterservice und tägliche Bootsrundfahren um El Hierro an.
Tauchausrüstungen in allen Größen können bei uns geliehen werden.
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